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Neuseelands Premierministerin : „Auch Männer sollten Feministen sein“

Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern (rechts) und ihr Partner, Clarke Gayford, verkünden Mitte Januar, dass sie ein Kind erwarten. Bild: AFP

Anfang des Jahres hat Jacinda Ardern ihre Schwangerschaft verkündet – und damit weltweit für Aufsehen gesorgt. Im Interview spricht sie über Feminismus, ihren „MeToo“-Moment und den Umgang mit Klimaflüchtlingen.

          6 Min.

          Die Verkündung Ihrer Schwangerschaft hat weltweit Schlagzeilen gemacht. Warum ist das immer noch so eine große Sache?

          Till Fähnders
          Politischer Korrespondent für Südostasien.

          Ich hoffe inständig, dass es eines Tages nicht mehr so sein wird. Aber ich muss anerkennen, dass es derzeit noch sehr wenige Frauen in politischen Führungspositionen gibt. Und noch weniger Frauen gibt es, die Kinder bekommen, während sie diese Rollen ausfüllen. Deshalb verstehe ich, warum es von Interesse ist.

          Sie fühlten sich auch bemüßigt, zu versichern, dass Sie in der Lage sind, die Rolle als Premierministerin und als werdende Mutter gleichzeitig auszufüllen. Was sagt das über unsere Gesellschaft aus?

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