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Guatemala : Neue Migrantenkarawane mit Gewalt gestoppt

  • Aktualisiert am

Polizeisperre in Vado Hondo, Guatemala Bild: EPA

Polizisten in Guatemala sind mit Schlagstöcken und Tränengas gegen etliche tausend Migranten aus Honduras mit Ziel Vereinigte Staaten vorgegangen. Es gab mehrere Verletzte.

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          Die neue sogenannte Migrantenkarawane mit mehreren Tausend Menschen ist in Guatemala auf ihrem Weg in die Vereinigten Staaten nach Regierungsangaben mit Gewalt und Tränengas gestoppt worden. Mehrere Menschen seien verletzt worden, teilte der Menschenrechtsbeauftragte des mittelamerikanischen Landes, Jordán Rodas Andrade, in einer Erklärung am Sonntag (Ortszeit) mit.

          Fernsehbilder und Videos in sozialen Netzwerken zeigten, wie Tausende Migranten sich in der guatemaltekischen Stadt Vado Hondo in Gruppen versammelten und versuchten, einen Kordon der Sicherheitskräfte zu durchbrechen. Diese setzten Schlagstöcke ein. Laut des UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR wurden elf Migranten und zwei Soldaten verletzt. Mehr als 1300 Migranten wurden laut Guatemalas Migrationsbehörde zurückgeschickt oder an die Behörde übergeben.

          Mexiko verstärkt Grenzüberwachung

          Seit Freitagabend hatten mehrere Gruppen von Tausenden Migranten aus Honduras die Grenze nach Guatemala überquert. Der mexikanische Sender „TV Azteca“ berichtete von mehr als 9000 Migranten. Die Karawane hatte sich am Donnerstag in der Stadt San Pedro Sula im Nordwesten von Honduras zusammengeschlossen.

          Auch Familien sind unter den Migranten.
          Auch Familien sind unter den Migranten. : Bild: dpa

          Es handelte sich nach Berichten örtlicher Medien um Honduraner, die vor Gewalt, Armut und den Folgen zweier verheerender Hurrikans im November aus dem mittelamerikanischen Land geflüchtet waren und in den Vereinigten Staaten ein besseres Leben suchen wollten. Das UNHCR berichtete von Gruppen, die Guatemala-Stadt erreicht und dort humanitäre Hilfe bekommen hätten. Mexiko verstärkte unterdessen die Überwachung der Grenze mit Guatemala im Bundesstaat Chiapas.

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