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FAZ Plus Artikel Dokumente aufgetaucht : Bill umarmte Boris

Aus der Tiefe des Herzens: Jelzin und Clinton 1995 Bild: Picture-Alliance

Der Ursprung eines Missverständnisses: Es sind neue Dokumente zum Verhältnis zwischen Clinton und Jelzin aufgetaucht. Sie zeigen: Obwohl sich beide als Freunde sahen, konnten sie das Verhältnis ihrer Länder nicht retten.

          „Ich bin überzeugt, dass die Leute in zwanzig Jahren, wenn die russische Wirtschaft boomt, zurückblicken und sagen werden, dass wir recht hatten, dass wir die richtigen Dinge getan haben.“ Es ist zwanzig Jahre her, dass der amerikanische Präsident Bill Clinton in einem Gespräch mit dem russischen Präsidenten Boris Jelzin diese Worte gesagt hat. Die Geschichte hat Clinton widerlegt. In Russland werden die neunziger Jahre heute als Zeit nationaler Schmach und Schwäche gesehen, als eine Zeit, in der die Vereinigten Staaten angeblich versucht haben, Russland zu zerschlagen und zu demütigen. Und im Westen finden diese Klagen Widerhall in der Frage, ob die heutige Konfrontation mit Russland nicht eine Folge von Fehlern sei, die damals im Verhältnis zu Moskau gemacht worden seien.

          Reinhard Veser

          Redakteur in der Politik.

          Clintons Äußerung vom Mai 1998 stammt aus einem mehr als tausend Seiten umfassenden Konvolut von Mitschriften seiner Telefonate und Begegnungen mit Jelzin aus den Jahren 1993 bis 1999, die im Juli auf der Website der Clinton Library veröffentlicht worden sind. Der amerikanische Politikwissenschaftler James Goldgeier, der selbst zeitweise für die Clinton-Regierung tätig war, hat diese amerikanischen Regierungsquellen gesichtet und seine Ergebnisse diese Woche in der „Texas National Security Review“ veröffentlicht. Sie vermitteln ein plastisches Bild einer Zeit, in der in den Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland vieles möglich zu sein schien – und in der Entscheidungen gefallen sind, die das Verhältnis heute belasten.

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