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Nach Stillstand : Neue Atomgespräche Nordkoreas mit den Vereinigten Staaten

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Kim Jong-un und Donald Trump einigten sich Ende Juni auf eine Fortsetzung der Gespräche. Bild: dpa

„Innerhalb der nächsten Woche“ wollen Vertreter der Vereinigten Staaten und Nordkoreas zu Verhandlungen über das nordkoreanische Atomwaffenprogramm zusammenkommen. Zuvor waren monatelange keine Gespräche mehr zustande gekommen.

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          Nach monatelangem Stillstand in den Verhandlungen über sein Atomwaffenprogramm will Nordkorea in den kommenden Tagen neue Gespräche mit den Vereinigten Staaten auf Arbeitsebene führen. Die Sprecherin des amerikanischen Außenministeriums, Morgan Ortagus, teilte am Dienstag mit, Vertreter der Vereinigten Staaten und Nordkoreas wollten „innerhalb der nächsten Woche“ zusammenkommen. Weitere Einzelheiten nannte sie nicht.

          Auch Nordkorea bestätigte ein bevorstehendes Treffen. Beide Länder hätten vereinbart, an diesem Samstag mit Gesprächen zu beginnen, wurde Nordkoreas Erste Vizeaußenministerin Choe Son Hui am Dienstag von den staatlichen Medien des international isolierten Landes zitiert. Am Freitag gebe es vorbereitende Kontakte. Wo die Unterredungen stattfinden, blieb zunächst unklar. Südkoreas Präsidialamt begrüßte die Ankündigung.

          Choe äußerte die Hoffnung, dass die Arbeitsgespräche die positive Entwicklung in den Beziehungen beschleunigen. Zuletzt hatte die kommunistische Führung in Pjöngjang signalisiert, zu neuen Gesprächen bereit zu sein. Choe hatte aber im vergangenen Monat in einer Erklärung auch gefordert, Washington müsse neue Vorschläge präsentieren, die Pjöngjang zufrieden stellen sollten.

          Bereit für ein Treffen

          Der amerikanische Präsident Donald Trump und der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un hatten Ende Juni bei einem kurzen Treffen an der innerkoreanischen Grenze Verhandlungen auf Arbeitsebene vereinbart. Die Gespräche kamen aber bisher nicht zustande. Außenminister Mike Pompeo hatte am vergangenen Donnerstag bekräftigt, die Vereinigten Staaten seien bereit für ein Treffen. Man warte nun auf einen Vorschlag der Nordkoreaner für einen Termin.

          Im Februar war ein Gipfeltreffen zwischen Kim und Trump in Vietnam gescheitert. Beide konnten sich in der zentralen Frage der atomaren Abrüstung durch Pjöngjang und bei den Gegenleistungen der Vereinigten Staaten nicht einigen.

          Bei ihrem ersten Gipfel im Juni 2018 in Singapur hatte sich Kim zu einer „kompletten Denuklearisierung“ bereiterklärt. Es gab aber keine konkreten Zusagen, bis wann das Land sein Atomwaffenarsenal abrüsten will.

          Nordkorea hatte im September den Erfolg künftiger Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten auch von Sicherheitgarantien für sein System abhängig gemacht. In Südkorea wurde die Erklärung als weiteren Versuch gewertet, die eigene Verhandlungsposition zu stärken und den Druck auf die Vereinigten Staaten zu erhöhen. Ebenso fordert Pjöngjang eine Lockerung der Sanktionen.

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