https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/netanjahu-will-mit-donald-trump-iran-atomabkommen-kippen-14570551.html

Konfrontationskurs gegen Iran : Netanjahu will mit Trump  Atomabkommen kippen

  • Aktualisiert am

Warnung vor der Atombombe aus Teheran: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist ein entschiedener Gegner des Atomabkommens mit dem Iran. Bild: AP

Für Benjamin Netanjahu ist der Nachfolger Obamas ein Glücksfall. Der israelische Ministerpräsident will mit dem künftigen amerikanischen Präsidenten Trump die Aufkündigung des Atomabkommens mit Iran erreichen.

          1 Min.

          Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will mit dem künftigen amerikanischen Präsidenten Donald Trump über ein Ende des Atomabkommens mit Iran diskutieren. „Es gibt verschiedene Wege, es zu annullieren“, sagte Netanjahu in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview des amerikanischen Senders CBS. Was genau er Trump vorschlagen wolle, ließ er offen.

          Der designierte Präsident hatte das Abkommen, das im Juli 2015 nach langen Verhandlungen mit den fünf UN-Vetomächten und Deutschland geschlossen wurde, im Wahlkampf als „katastrophal“ bezeichnet.

          Der gegenwärtigen amerikanischen Regierung von Präsident Barack Obama warf er vor, Iran zu viele Zugeständnisse gemacht zu haben. Auch der designierte Verteidigungsminister James Mattis und der von Trump für das Amt des CIA-Chefs vorgesehene Mike Pompeo sind scharfe Kritiker des Abkommens.

          Weitere Themen

          Hochschulen fordern Hilfe

          Hohe Energiekosten : Hochschulen fordern Hilfe

          Die deutschen Hochschulen ächzen unter der Last hoher Energiekosten. Um nicht bei wissenschaftlichen Stellen sparen zu müssen, brauchen sie Unterstützung.

          Topmeldungen

          DFB-Direktor Oliver Bierhoff und Bundestrainer Hansi Flick (links)

          WM-Blamage und „One Love“-Farce : Zeit für eine Zäsur im DFB-Team

          Ein Neuanfang im deutschen Fußball ist mit Oliver Bierhoff nicht vorstellbar. Dafür ist zu viel kaputtgegangen. Auch Bundestrainer Hansi Flick hat keine Argumente geliefert, weshalb er bis zur Heim-EM 2024 bleiben sollte.
          Putin am 9. Mai 2022, dem Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland, bei einer Parade auf dem Roten Platz in Moskau.

          Westliche Sanktionen : Russisches Risiko

          Der Ölpreisdeckel alleine wird die russische Wirtschaft nicht erschüttern. Doch in Deutschland herrschte schon mit Blick auf die Geschichte der Sowjetunion und angesichts der schieren Größe des Landes lange die Neigung, Russland in jeglicher Hinsicht zu überschätzen.
          Einsatzkräfte begutachten einen Tatort in Illerkirchberg. Ein Mann soll dort zwei Mädchen auf dem Schulweg angegriffen und schwer verletzt haben.

          Nach Angriff in Oberkirchberg : 14-Jährige erliegt ihren Verletzungen

          Zwei Mädchen sind am Montagmorgen in Oberkirchberg von einem Mann angegriffen und schwer verletzt worden. Sie waren auf dem Weg zur Schule. Eine Vierzehnjährige starb später im Krankenhaus.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.