Verhandlungen mit Assad? :
Im Zweifel für den Brandstifter

Von Markus Bickel
Lesezeit: 4 Min.
Trauer und Zerstörung nach einem Luftangriff von Assads Regierungstruppen auf Aleppo am 20 September
Merkels Bereitschaft, mit Assad zu verhandeln, bestätigt Moskau und Damaskus in ihrem Kurs. Die überraschende Einigkeit ist einer neuen Dynamik geschuldet - die SPD möchte Verhandlungen unter einer Bedingung.

Einen Sturm der Entrüstung löste die Forderung der Bundeskanzlerin nach Einbindung des Diktators in Damaskus nicht gerade aus. „Unbehagen über ein gemeinsames Agieren“ mit Baschar al Assad formulierte vorsichtig Roderich Kiesewetter, Obmann für Außenpolitik der Unionsfraktion, nachdem Angela Merkel am Donnerstag mit Blick auf den Syrien-Krieg gesagt hatte: „Es muss mit vielen Akteuren gesprochen werden. Dazu gehört auch Assad.“

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