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Dutzende Tote und Verletzte : Anschlag auf schiitisches Mausoleum im Irak

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Trauer in Bagdad: Erst am Sonntag waren bei einem Selbstmordanschlag im belebten Geschäftsviertel Karrada im Zentrum mindestens 292 Menschen getötet worden. Bild: dpa

Sie griffen mit Mörsergranaten an, dann kam es zu Schusswechseln, schließlich sprengten sie die Attentäter in die Luft. Wieder wurde der Irak von einem grausamen Anschlag heimgesucht.

          Bei einem Anschlag auf ein schiitisches Heiligtum nördlich von Bagdad sind 30 Menschen getötet und 50 weitere verletzt worden. Wie irakische Sicherheitskräfte in einer Erklärung weiter mitteilten, ereignete sich der Anschlag in der Nacht zum Freitag an dem schiitischen Sajjid-Mohammed-Schrein in Balad, rund 70 Kilometer nördlich von Bagdad, im Norden von Bagdad.

          Zunächst sei der Schrein mit Mörsergranaten angegriffen worden, teilten die Sicherheitskräfte mit. Selbstmordattentäter hätten dann das Feuer eröffnet, zwei von ihnen hätten sich danach auf einem Markt in der Nähe des Schreins in die Luft gesprengt. Der dritte Attentäter sei getötet und sein Sprengstoffgürtel entschärft worden.

          Am Sonntag waren bei einem Selbstmordanschlag im belebten Geschäftsviertel Karrada im Zentrum von Bagdad nach jüngsten Angaben mindestens 292 Menschen getötet worden. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) erklärte laut dem auf die Beobachtung islamistischer Internetseiten spezialisierten Unternehmen Site, der Selbstmordanschlag habe sich gegen die schiitische Bevölkerungsmehrheit gerichtet. Die sunnitische IS-Miliz verübt immer wieder Anschläge auf Zivilisten in Bagdad und anderen irakischen Städten.

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