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Krieg in Syrien : Viele tote Zivilisten bei Luftangriff der Anti-IS-Koalition

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Ein amerikanischer Jagdbomber des Typs F/A-128 Hornet starte auf einem Stützpunkt in Amerika. Diese Flugzeuge werden auch gegen den IS in Syrien eingesetzt. Bild: dpa

Bei Luftangriffen der Amerikaner und ihrer Verbündeten gegen die Terrormiliz IS sind in Syrien mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Darunter offenbar auch drei Kinder.

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          Bei einem Luftangriff der von Amerika geführten internationalen Koalition gegen die Terrormiliz „IS“ sind im Nordosten Syriens mindestens 15 Zivilisten ums Leben gekommen. Das erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Donnerstag. Unter den Opfern seien auch drei Kinder. Bombardiert worden seien südlich der Stadt Hasaka mehrere Orte, die unter Kontrolle der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) stünden.

          Bereits am Mittwoch waren bei einem Luftangriff in der Region nach Angaben der Beobachtungsstelle  mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen, als die Flugzeuge der Koalition eine Bäckerei in der Stadt Schadadi bombardierten.

          Den Menschenrechtsbeobachtern zufolge gingen der Angriff und weitere Bombardierungen einher mit einer Offensive der kurdischen Volksschutzeinheiten (YPG) gegen den „IS“.

          Bei der YPG handelt es sich um den bewaffneten syrischen Arm der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK. Die Volksschutzeinheiten beherrschen große Teile des Grenzgebiets zur Türkei. Sie sind in Syrien der wichtigste Partner des Westens im Kampf gegen den IS.

          Deutschland beteiligt sich an der Anti-IS-Koalition mit „Tornado“-Flugzeugen, die jedoch nur zur Aufklärung eingesetzt werden.

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