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Syrien : Viele Tote bei Anschlag in Homs

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An einem Checkpoint der Armee in Homs explodierten die Bomben. Bild: AP

In der Stadt Homs haben Attentäter einen Kontrollposten der syrischen Armee angegriffen und mehr als zwanzig Menschen getötet - darunter Soldaten und Zivilisten.

          Bei einem Anschlag in einem von Regierungsanhängern bewohnten Viertel der syrischen Stadt Homs sind viele Menschen ums Leben gekommen. Wie das syrische Staatsfernsehen berichtete, griffen am Dienstag zwei Attentäter einen Kontrollposten der Armee im Stadtteil Al-Sahraa an. Dabei seien mindestens 22 Menschen getötet und hundert weitere verletzt worden. Provinzgouverneur Talal Barasi sprach von mindestens 19 Toten.

          Die Attentäter fuhren nach Angaben des Gouverneurs mit einem Auto zu dem Kontrollpunkt. Einer der Männer habe sich mit dem Fahrzeug in die Luft gesprengt, anschließend habe auch der zweite Attentäter einen Sprengstoffgürtel gezündet.

          In einer zunächst nicht verifizierbaren Botschaft bekannte sich die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) zu der Tat. Sie sprach davon, ein mit Sprengstoff beladenes Auto zur Explosion gebracht zu haben.

          Die Explosionen ereigneten sich in einem vor allem von der religiösen Minderheit der Alawiten bewohnten Stadtteil. Zu dieser gehört auch Präsident Baschar al-Assad. Zu ähnlichen Anschlägen hatte sich in der Vergangenheit neben dem IS auch die Al-Nusra-Front, der syrische Ableger Al-Qaidas, bekannt.

          Im Süden des Bürgerkriegslandes eroberten die Regierungstruppen derweil die strategisch bedeutende Stadt Scheich Maskin nach heftigen Kämpfen von Rebellen zurück. Die Kämpfer Assads wurden dabei von russischen Luftangriffen unterstützt, wie die Menschenrechtler mitteilten.

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