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Syrien : Russland bereitet Abtransport syrischer Chemiewaffen vor

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Patrouillenfahrt einer norwegischen Spezialeinheit, die den Transport der syrischen Chemiewaffen auf See gemeinsam mit dänischen Marineeinheiten begleiten soll Bild: Reuters

Um die syrischen Chemiewaffen zum Hafen von Lattakia schaffen zu können, bringt Russland jetzt Lastwagen und Panzerfahrzeuge in das Bürgerkriegsland. Gleichzeitig äußert es Kritik an Assads Ankündigung, 2014 wieder zur Wahl anzutreten.

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          Russland hat begonnen, Material zum Abtransport von Chemiewaffen nach Syrien zu bringen. Der russische Botschafter in Damaskus, Asamat Kulmuchametow, sagte der Nachrichtenagentur RIA Nowosti, es seien zehn Flugzeuge mit Material in der syrischen Küstenstadt Lattakia gelandet. Die Lieferung umfasst russischen Medienberichten nach rund 60 Lastwagen, Tanklastwagen und gepanzerte Fahrzeuge. Sie sollen die syrischen Chemiewaffen, die bisher an zwölf Standorten im Land verteilt sind, zum Hafen von Lattakia bringen.

          Nach einem am Mittwoch vorgelegten Plan der für die Operation zuständigen Organisation für das Verbot für Chemiewaffen (OPCW) sollen die Waffen von dort aus mit zwei Frachtschiffen in Begleitung dänischer und norwegischer Kriegsschiffe in einen italienischen Hafen gebracht werden. Dort werden die gefährlichsten Kampfstoffe auf das amerikanischen Marineschiff „MV Cape Ray“ verladen, auf dem sie in zwei Spezialanlagen in ihre Bestandteile gespalten werden sollen. Der Rest soll von Privatunternehmen zerstört werden. Überwacht wird die Operation mit chinesischen Kameras.

          Russland skeptisch über Kandidatur Assads

          Unterdessen äußerte Russland Kritik an der Ankündigung des syrischen Präsidenten Baschar al Assad, im kommenden Jahr wieder für die Präsidentschaft zu kandidieren. Solche „rhetorischen Erklärungen“ trügen nicht zur Beruhigung der Lage bei, sagte der stellvertretende russische Außenminister Michail Bogdanow am Donnerstag in Moskau.

          Alle Konfliktparteien sollten vor der geplanten Friedenskonferenz im Januar Äußerungen vermeiden, die auf der anderen Seite „Emotionen“ auslösen könnten. Die syrische Opposition fordert den Rücktritt Assads und hatte verärgert auf die Ankündigung einer weiteren Kandidatur reagiert.

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