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Syrien : IS soll Ruinen von Palmyra vermint haben

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Unesco-Weltkulturerbe: die Ruinen von Palmyra (Foto von Anfang Mai) Bild: AFP

Die Terrormiliz IS hat offenbar Sprengstoff in den historischen Ruinen der syrischen Stadt Palmyra platziert. Wollen die Extremisten das Weltkulturerbe in die Luft sprengen?

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          Die Terrormiliz IS hat Angaben von Menschenrechtlern zufolge Sprengstoff in den historischen Ruinen der syrischen Stadt Palmyra platziert. Es sei allerdings nicht klar, ob der „Islamische Staat“ das Unesco-Weltkulturerbe in die Luft sprengen oder nur Regimetruppen davon abhalten wolle, einen Gegenangriff auf die Oasenstadt zu starten, teilte die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Sonntag mit.

          Der IS hatte Palmyra Ende Mai von den Truppen Baschar al-Assads erobert. Das hatte die Befürchtung ausgelöst, dass die bedeutende Kulturstätte mutwillig zerstört werden könnte. Auf dem Areal stehen unter anderem Reste antiker Tempel. Ende Mai hatten IS-Extremisten bereits antike Statuen in einem Museum der Stadt zerschmettert.

          Im Nordirak hatten IS-Anhänger schon im Frühjahr einmalige Kulturstätten zerstört, darunter die Jahrtausende alte Stadt Nimrud und die Grabungsstätte Ninive. Im Museum von Mossul zertrümmerten sie wertvolle Statuen aus assyrischer Zeit.

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