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Syrien : Freilassung der entführten UN-Soldaten vorerst gescheitert

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Vor dem Einsatz in Syrien: Philippinische Soldaten der UN-Friedensmission Undof im November 2012 auf der Vilamor Air Base bei Manila Bild: AP/dpa

Die am Golan entführte Gruppe philippinischer UN-Soldaten ist weiterhin in der Gewalt der Syrischen Rebellen. Nachdem am Freitagmorgen eine Freilassung möglich schien, beharren die Rebellen nun weiterhin auf ihren Forderungen nach einem Rückzug der syrischen Regierungstruppen.

          Ein Ende der Geiselnahme der UN-Blauhelmsoldaten in Syrien ist vorerst nicht in Sicht. . „Zwischen den Parteien wird nicht verhandelt“, sagte ein Sprecher der Brigade „Märtyrer von Jarmuk“, in deren Gewalt sich die 21 philippinischen UN-Soldaten seit Mittwoch befinden.

          Die Syrischen Rebellen hatten am Freitagmorgen zunächst angekündigt, die philippinischen UN-Soldaten in Kürze freizulassen und der Obhut des Roten Kreuzes zu übergeben. Wie Militärsprecher Arnulfo Burgos am Freitag in Manila sagte, sollten die Blauhelmsoldaten Vertretern des Internationalen Komitee vom Roten Kreuz übergeben werden, die sie aus der Region in sicheres Gebiet bringen sollen. Die Rebellen bestanden jedoch weiterhin auf ihren Forderungen nach dem Rückzug der syrischen Regierungstruppen aus der Region um Dschamla und einem Ende der Luftangriffe. Die Führung in Damaskus hat sich bisher nicht zu der Geiselnahme geäußert.

          Die Soldaten waren am Mittwoch in der syrischen Provinz Daraa nahe den Golan-Höhen an der Grenze zu Israel verschleppt worden. Sie gehören der Undof-Mission an, die seit den 1970er Jahren eine syrisch-israelische Waffenruhe auf den Golan-Höhen überwacht. Die für die Entführung verantwortliche Märtyrer-von-Jarmuk-Brigade war deswegen vom UN-Sicherheitsrat und auch von den übrigen Mitgliedern der syrischen Oppositionsbewegung scharf kritisiert worden.

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