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Syrien : Assad soll geheime Atomfabrik planen

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Frontbesuch: Syriens Machthaber Baschar al Assad besucht seine Soldaten. Bild: Reuters/Sana

Trotz Bürgerkriegs im eigenen Land: Syriens Machthaber treibt offenbar den Bau einer geheimen Atomfabrik in der Grenzregion zum Libanon voran. Die Anlage könnte auch zum Bau von Nuklearwaffen geeignet sein.

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          Syriens Präsident Baschar al Assad lässt offenbar eine geheime Atomfabrik bauen. Das sollen Dokumente, Satellitenaufnahmen und Protokolle abgehörter Gespräche belegen, über die „Der Spiegel“ berichtet. Nach Einschätzung von Experten soll die Anlage auch zum Bau von Nuklearwaffen geeignet sein.

          Trotz des weiterhin tobenden Bürgerkriegs soll Assad den Bau weiter vorantreiben. Die mutmaßliche Atomfabrik unter dem Codenamen „Zamzam“ soll sich demnach in einer unzugänglichen Bergregion unweit der Stadt Homs, etwa zwei Kilometer von der Grenze zum Libanon entfernt, befinden. Obwohl die Anlage tief in Stollen gebaut sei, verfüge sie über Anschluss an die Stromversorgung und ein benachbartes Gewässer. Westliche Experten berichteten dem „Spiegel“, es könne sich dabei entweder um einen Reaktor oder eine Anreicherungsanlage handeln. Ihrer Einschätzung nach habe das syrische Regime etwa 8000 Brennstäbe in die neue Anlage bringen lassen.

          Bei Bau und Sicherung der Anlage erhält das syrische Regime derweil Unterstützung. Nach Angaben des „Spiegel“ halfen Fachleute aus Nordkorea und Iran beim Bau. Bewacht werde die Atomfabrik von der libanesischen Hizbullah-Miliz, die im syrischen Bürgerkrieg an der Seite Assads kämpft.

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