https://www.faz.net/-gq5-6xcg7

Syrien : Armee setzt Offensive vor Damaskus fort

  • Aktualisiert am

Tage der Trauer und des Zorns: Kämpfer der Freien Syrischen Armee (hier in Rankous im Grenzgebiet zum Libanon) liefern sich heftige Kämpfe mit den Truppen des Regimes. Bild: Tomas Munita/NYTimes/Laif

Am Dienstagabend debattiert der im UN-Sicherheitsrat über Syrien. Der syrische Nationalrat warf der internationalen Staatengemeinschaft vor, nicht rasch genug zu handeln, um die Zivilisten zu schützen.

          1 Min.

          Der oppositionelle Syrische Nationalrat hat am Dienstag dazu aufgerufen, in den Moscheen und Kirchen einen „Tag der Trauer und des Zorns“ zu begehen. Der Nationalrat warf der Staatengemeinschaft vor dem Beginn der Debatte im UN-Sicherheitsrat vor, nicht rasch genug zu handeln, um die Zivilisten zu schützen.

          Mit mehr als 100 Toten war der Montag einer der blutigsten Tage seit dem Beginn des Aufstands gegen das Regime von Staatspräsident Baschar al Assad. Die meisten Toten waren in Homs zu beklagen. Die Truppen des Regimes setzten am Dienstag ihre Offensive in den Vorstädten von Damaskus gegen Einheiten der „Freien Syrischen Armee“ fort. In New York wollte die arabische Liga am späten Dienstagabend im UN-Sicherheitsrat für ihren den Plan werben, nach dem Assad die Macht vorerst seinem Stellvertreter übertragen solle.

          Die amerikanische Regierung verschärfte vor der Sitzung ihren Ton und machte deutlich, der Fall Assads sei unvermeidbar, das müsse jedes Mitglied in die Entscheidungsfindung einbeziehen. Außenministerin Clinton rief den Sicherheitsrat zum Handeln auf.

          Topmeldungen

          Michael Zahn hat sich mit Äußerungen zur Wohnungspolitik in Berlin nicht überall beliebt gemacht.

          Deutsche-Wohnen-Chef Zahn : Der unbeliebte Vermieter

          Nach 14 Jahren hat die deutsche Hauptstadt wieder einen Dax-Konzern. Michael Zahn ist der Mann, der ihn führt. Doch viele Berliner sind auf den Immobilienmanager nicht gut zu sprechen.
          Die Firmenzentrale des Zahlungsdienstleisters Wirecard im bayrischen Aschheim.

          Marktmanipulation : Bafin zeigt Wirecard an

          Nach den Vorwürfen wegen Marktmanipulation gegen den Zahlungsdienstleister hat nun die Finanzaufsicht Bafin Anzeige erstattet. Die Geschäftsräume des Unternehmens in Bayern wurden untersucht. Die Vorwürfe richten sich gegen Vorstände.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.