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Syrien : Al Qaida distanziert sich von Terrormiliz Isis

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Unter schwarzer Flagge: Isis-Terroristen in der syrischen Stadt Raqqa. Bild: AP

Syriens Islamisten laufen auseinander. Al-Qaida-Chef Zawahiri distanzierte sich von der Terrormiliz Isis. Alleiniger „Ableger“ von Al Qaida sei die Nusra-Front.

          Das Terrornetz Al Qaida hat sich von der in Syrien aktiven Terrormiliz Islamischer Staat im Irak und in Syrien (Isis) distanziert. „Das Oberkommando hat keine Verbindungen mit Isis (...) und trägt für Handlungen dieser Organisation keine Verantwortung“, hieß es in einer Botschaft der Al-Qaida-Spitze, die am Montag in einschlägigen Internet-Foren auftauchte.

          Isis hatte sich zuletzt schwere Kämpfe mit anderen Aufständischen geliefert, die gegen das syrischen Regime von Machthaber Baschar al Assad kämpfen.

          Isis ist außerdem die einzige Rebellengruppe in Syrien, die Tausende ausländische Dschihadisten in ihren Reihen hat. Bei Gegnern des Assad-Regimes machte sie sich durch öffentliche Hinrichtungen von Kritikern ihrer Politik unbeliebt. Die von dem Iraker Abu Bakr al-Bagdadi geführte Organisation kontrolliert Teile der erdölreichen Provinz Al Rakka in Syrien sowie Gebiete im angrenzenden Irak.

          Al-Qaida-Chef Ayman al Zawahiri hatte bereits im vergangenen November angeordnet, dass sich Isis aus Syrien zurückzieht. Zugleich erklärte er die Al-Nusra-Front, eine weitere Al-Qaida-nahe Gruppe, zum alleinigen Ableger des Terrornetzwerkes in Syrien. Isis-Chef Al Bagdadi ignorierte diese Anweisung allerdings.

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