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Schlag gegen IS : Bagdadi-Vertrauter bei Luftangriff getötet

  • Aktualisiert am

Abu Bakr al-Bagdadi, hier auf einer Videoaufnahme aus dem Juli Bild: dpa

Bei einem Luftangriff im Nordirak ist angeblich ein enger Vertrauter des Anführers der Terrormiliz „Islamischer Staat“, Abu Bakr al Bagdadi, getötet worden. Zuvor hatten arabische Medien berichtet, Bagdadi selbst sei ums Leben gekommen. 

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          Bei einem Luftangriff im Nordirak ist nach Angaben aus Bagdad ein enger Vertrauter des Anführers der Terrormiliz „Islamischer Staats“, Abu Bakr al Bagdadi ums Leben gekommen. Der Mann mit dem Kampfnamen Abu Hadschir al Suri sei die rechte Hand von Al Bagdadi gewesen, berichtete die Nachrichtenseite Shafaaq News unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. Er sei in der Stadt Mossul rund 400 Kilometer nördlich von Bagdad getroffen worden.

          Eine Bestätigung für die Meldung gab es zunächst nicht. Zuvor hatten den Sender Arabija und das irakische Staatsfernsehen gemeldet, Bagdadi selbst sei zum Opfer des Angriffs geworden. Später korrigierten die Sender ihre Meldungen. Neben Bagdadis Vertrauten soll offenbar auch ein weiterer Kämpfer der Miliz ums Leben gekommen sein.

          Die irakische Regierung hatte in den vergangenen Wochen häufiger mitgeteilt, die Armee habe hohe IS-Anführer getötet.

          Die Terrormiliz stürmte unterdessen im Norden des Iraks ein Dorf und verschleppte mindestens 50 Männer. Die Entführten aus Tel Ali westlich der Stadt Kirkuk seien an einen unbekannten Ort gebracht worden, meldeten irakische Medien. Nach Angaben der Nachrichtenseite Al Mada war die Entführung ein Racheakt, nachdem Bewohner des Dorfes eine Fahne des Islamischen Staates verbrannt hatten.

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