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Persischer Golf : Iran stoppt amerikanische Marineboote

  • Aktualisiert am

Ein Boot der amerikanischen Marine bei einer Übung im Persischen Golf Bild: Reuters

Iran hat zwei amerikanische Boote mit zehn Soldaten aufgehalten. Sie sollen iranische Hoheitsgewässer verletzt haben. Die Amerikaner sprechen von einer Motorpanne.

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          Zwei Boote der amerikanischen Marine sind am Dienstag im Persischen Golf von iranischen Sicherheitskräften aufgehalten worden. „Wir haben heute den Kontakt zu zwei kleineren Booten verloren, die auf dem Weg von Kuweit nach Bahrein waren“, teilte das Pentagon am Dienstag in Washington mit. Amerikanische Diplomaten seien daraufhin in ständigem Kontakt mit den iranischen Behörden gewesen.

          „Sie haben uns darüber informiert, dass unsere Soldaten in Sicherheit und gesund sind“, heißt es in einer Stellungnahme des amerikanischen Verteidigungsministerium weiter. „Unsere Seeleute sind sicher, sie werden mit der Höflichkeit behandelt, die man erwarten kann“, sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest.

          Außenminister Kerry schaltet sich ein

          Aus amerikanischen Regierungskreisen hieß es, Außenminister John Kerry habe seinen iranischen Amtskollegen angerufen und die Zusicherung erhalten, dass die Boote „ihre Fahrt umgehend fortsetzen dürfen“. Auf die Frage, ob sich die Boote in iranischen Hoheitsgewässern befunden hätten, hieß es: „Dies scheint so.“ Den Angaben zufolge waren auf den beiden Schiffen insgesamt zehn Marineangehörige.

          Ein amerikanischer Militärvertreter sagte, eines der beiden kleinen Patrouillenboote habe offenbar eine Motorpanne gehabt. Sie seien daraufhin von Schiffen der iranischen Revolutionsgarden auf eine Marinebasis auf der Insel Farsi gebracht worden.

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