https://www.faz.net/-gq5-7lg8x

Krieg in Syrien : Opposition nimmt an Friedensverhandlungen teil

  • Aktualisiert am

Zerstörte Häuser nach einem Luftangriff in Aleppo Bild: REUTERS

Die Vertreter der in Istanbul versammelten syrischen Regierungsgegner haben für eine Beteiligung an der internationalen Friedenskonferenz in der Schweiz gestimmt.

          Die syrische Exil-Opposition hat ihre Teilnahme an der für kommende Woche in der Schweiz geplanten Friedenskonferenz beschlossen. Das bestätigte ein Mitglied der Nationalen Syrischen Allianz am Samstagabend nach einer Abstimmung in Istanbul. 58 Teilnehmer des Treffens stimmten für, 14 gegen den Beschluss.

          Hätte die Exil-Opposition eine Teilnahme abgelehnt, hätte dies die gesamte Konferenz in Frage gestellt. Die zweitägigen Beratungen waren von schweren Differenzen über politische und strategische Fragen überschattet. Mit der Zustimmung ist jedoch das letzte Hindernis für das Zustandekommen der Friedensgespräche ab Mittwoch in Montreux und Genf aus dem Weg geräumt.

          Die Konferenz, an der auch Vertreter der Regierung des syrischen Machthabers Baschar al-Assad und Delegationen zahlreicher anderer Länder aus der Region teilnehmen wollen, war monatelang geplant worden. Ein Termin musste aber immer wieder verschoben werden. Die Staatenkontaktgruppe Freunde Syriens besteht darauf, dass die Konferenz die Einsetzung einer Übergangsregierung in Damaskus einleitet. Dagegen wehrt sich Assad aber weiterhin.

          Topmeldungen

          Dietmar Bartsch, Linken-Fraktionschef im Bundestag, steht Rede und Antwort beim ARD-Sommerinterview.

          TV-Kritik: „Sommerinterview“ : Erzählen Sie lieber was vom Pferd!

          In der ARD darf Dietmar Bartsch die Linke groß reden, im ZDF versucht Shakuntala Banerjee, die FDP kleiner zu halten, als sie ist. Besser wäre es, über das Format der Sommerinterviews neu nachzudenken: Oberflächliche Dampfplauderei ist entbehrlich.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.