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Kommentar : Terrorgefahr aus Nahost

Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ ist noch lange nicht auf dem Rückzug. Doch der unermüdliche Kampf gegen die Terroristen ist in unserem eigenen Interesse.

          Nach wie vor herrscht die Terrormiliz „Islamischer Staat“ über eine große Fläche im Irak und in Syrien - das Territorium soll Basis des ausgerufenen Kalifats sein. Aber anders als im vergangenen Jahr, als die Blitzoffensive der Dschihadisten Politikern in Bagdad und anderswo den Schreck in die Glieder fahren ließ, wird jetzt von hohen Verlusten und Gegenoffensiven berichtet.

          Offenkundig ist es schwieriger geworden, neue Kämpfer zu rekrutieren und verlässlich Nachschub zu organisieren. Dennoch kann daraus (noch) nicht der Schluss gezogen werden, die Terrormiliz sei auf dem Rückzug. Allein in Syrien sollen sich 18.000 ausländische Kämpfer aufhalten. Schon deswegen müssen die Warnungen von Fachleuten ernst genommen werden: Die Terrorgefahr sei derzeit so groß wie noch nie im vergangenen Jahrzehnt.

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