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Kämpfe mit der PKK : Tote bei Gefechten und Anschlägen in Türkei

  • Aktualisiert am

Unruhen in der überwiegend von Kurden bewohnten Stadt Diyarbakir in der Osttürkei. Bild: Reuters

In der Osttürkei eskalieren die Kämpfe zwischen türkischen Sicherheitskräften und der kurdischen Terrorgruppe PKK. Die türkische Regierung kündigte hartes Vorgehen an.

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          Bei Kämpfen zwischen der kurdischen Terrororganisation PKK und türkischen Sicherheitskräften sind am Wochenende in Südostanatolien mehrere Menschen getötet worden. In der Provinz Sirnak an der Grenze zu Syrien kamen am Sonntag zwei Polizisten ums Leben, fünf wurden verwundet. In Diyarbakir wurde ein Polizist getötet. Zudem kamen mehrere PKK-Kämpfer um.

          Der amtierende Ministerpräsident Ahmet Davutoglu, der seit der Parlamentswahl vom Juni keine Mehrheit im Parlament mehr hat, kündigte unterdessen eine Fortführung der Kämpfe an.

          „Wir werden nicht weichen im Angesicht des Drucks und der Grausamkeit von terroristischen Organisationen und diktatorischen Regierungen“, zitierten türkische Medien am Sonntag aus einer Rede Davutoglus auf einem Kongress der „Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung“ (AKP), deren Delegierte ihn einstimmig als Vorsitzenden bestätigten.

          Davutoglu forderte die Türken auf, der AKP bei der Parlamentswahl am 1. November die absolute Mehrheit zu verschaffen, da (nur) eine „stabile Regierung“ der AKP die „Rechte und Freiheiten aller Bürger“ verteidigen könne. Umfragen legen indes nahe, dass die AKP die absolute Mehrheit der Mandate wiederum verfehlen könnte.

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