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Jemen : Zahl der Toten nach Anschlag deutlich gestiegen

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Einen Tag nach schweren Gefechten im Südjemen ist die Zahl der Toten auf 106 gestiegen. Bei den Opfern handelte es sich um 78 Soldaten und 28 Aufständische der Al Qaida, wie die Streitkräfte am Montag mitteilten.

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          Bei dem jüngsten Doppel-Anschlag im Süd-Jemen und anschließenden Feuergefechten sind deutlich mehr Menschen getötet worden als bislang angenommen. Ärzte sprachen am Montag von mindestens 85 getöteten Soldaten.

          Tags zuvor hatte es geheißen, 35 Armeeangehörige seien ums Leben gekommen, als am Sonntagmorgen Selbstmörder zwei Autobomben auf Armeestützpunkten in Sindschibar gezündet hatten und anschließen schwere Gefechte zwischen dem Militär und Islamisten ausbrachen. Die radikal-islamische Al-Kaida bekannte sich zu den Attentaten.

          Die Anschläge belegen, wie schwierig es für den neuen Präsidenten Abd-Rabbu Mansur Hadi sein wird, das arabische Land zu stabilisieren. Der Jemen leidet neben der Bedrohung durch die Islamisten unter Massenarmut und Arbeitslosigkeit sowie Revolten im Norden und im Süden.

          Außerdem zeigen sich vielerorts noch die Spuren der monatelangen Proteste, durch die Hadis Vorgänger Ali Abdullah Saleh nach mehr als 30 Jahren an der Macht gestürzt worden war.

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