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Jemen : Soldaten bei Anschlag auf Kaserne getötet

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Bei einem Autobomben-Anschlag auf eine Kaserne im jemenitischen Schakra sind 14 Soldaten ums Leben gekommen. Vieles deutet auf einen Racheakt von Al Qaida hin.

          Am Freitag sind 14 Soldaten im Jemen ums Leben gekommen, als eine Autobombe vor ihrer Kaserne detonierte. Nach Angaben der Armeeführung wurden zehn weitere Soldaten bei dem Anschlag in Schakra in der südlichen Provinz Abijan verletzt.

          Die Attentäter, die Al Qaida auf der Arabischen Halbinsel zugeordnet werden, waren in den Stützpunkt eingedrungen und hatten dabei mehrere Kontrollpunkte passiert. Bereits an einem Tor hätten die vier Terroristen zwei Wachen erschossen. Bevor sich einer der Attentäter im Auto in die Luft gesprengt hätte, seien die anderen drei ausgestiegen. Zwei von ihnen seien erschossen worden, einem sei die Flucht gelungen.

          Nach einem Bericht der „New York Times“ wurden die Selbstmord-Attentäter von einer weiteren Al-Qaida-Gruppe außerhalb des Militärstützpunktes unterstützt. Diese hätten die Kaserne von außen beschossen, um Unruhe zu stiften. Zusätzlich zu den Toten in der Kaserne seien sieben Leichen von Al-Qaida-Kämpfern rund um das Lager gefunden worden.

          Beobachter erklärten, vieles deute auf einen Racheakt der Terrorgruppe Al Qaida auf der Arabischen Halbinsel hin. Am Donnerstag soll eine amerikanische Kampfdrohne in Abijan neun Terroristen der Terrororganisation getötet haben. Darunter befand sich auch ein lokaler Anführer der Gruppe, Nadir al Schadadi

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