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Jemen : Dutzende Opfer bei Anschlagsserie in Sanaa

  • Aktualisiert am

Ein Mann inspiziert am Mittwoch ein von einer Bombe zerstörtes Auto in Sanaa Bild: Reuters

In der von den Houthi-Rebellen kontrollierten jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind am Mittwoch mindestens drei Autobomben explodiert. Etwa fünfzig Menschen wurden getötet oder verletzt. Die Rebellen vermuten den „Islamischen Staat“ hinter der Tat.

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          Eine Anschlagserie in Jemens Hauptstadt Sanaa hat Dutzende Todesopfer und Verletzte gefordert. Mindestens drei Autobomben seien am Mittwoch in der von den schiitischen Houthi-Rebellen kontrollierten Stadt explodiert, berichteten Anwohner. Sicherheitskreisen zufolge seien sogar vier Bombenanschläge verübt worden, bei denen etwa fünfzig Menschen getötet oder verletzt wurden.

          Die Angriffe galten Büros der Aufständischen sowie zwei Moscheen im Zentrum Sanaas. Dort beteten Unterstützer der Houthi zu diesem Zeitpunkt, die Sprengladungen explodierten den Informationen zufolge aber außerhalb der Gotteshäuser. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Die Rebellen machten jedoch die Terrormiliz „Islamischer Staat“ dafür verantwortlich. Der IS hatte sich bereits im März zu den Anschlägen auf Moscheen der Huthis in Sanaa bekannt, bei denen 137 Menschen getötet wurden.

          Im Jemen kämpfen die schiitische Houthi-Rebellen gegen Anhänger des sunnitischen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi, der nach Saudi-Arabien geflüchtet ist. Die Rebellen hatten Sanaa im September besetzt und werden von einer internationalen Allianz unter Führung Saudi-Arabiens mit Luftangriffen bekämpft.In Genf laufen derzeit Friedensgespräche zwischen den Konfliktparteien im blutigen jemenitischen Bürgerkrieg. Sie wurden am Mittwoch kurzfristig beeinträchtigt, weil Houthi-Kämpfer das Haus des Regierungsunterhändlers Abdel-Asis Dschubari im Jemen sprengten.

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