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„Islamischer Staat“ : Testflüge mit Kampfjets

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Ein IS-Kämpfer mit seiner Beute: ein gekaperter syrischer Kampfjet Bild: AP

Nach Angaben von Augenzeugen hat die Terrormiliz IS in Syrien Testflüge mit drei erbeuteten Kampfjets durchgeführt. Ehemalige Offiziere aus der Armee von Saddam Hussein sollen die Piloten angeleitet haben.

          Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) hat nach Angaben von Aktivisten Testflüge mit drei in Syrien erbeuteten Kampfflugzeugen unternommen. Der IS verfüge über drei Flugzeuge, vermutlich vom Typ MiG 21 und MiG 23, welche die Miliz auf Luftwaffenstützpunkten in den Provinzen Aleppo und Raqqa erbeutet habe, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Freitag mit.

          Ehemalige Offiziere der aufgelösten Streitkräfte des irakischen Diktators Saddam Hussein würden die Piloten anleiten und die Testflüge am Flughafen Al Dscharra beaufsichtigen. Auf syrischem Staatsgebiet kontrolliert der IS seit Beginn des Jahres drei Militärflughäfen.

          Die amerikanischen Streitkräfte teilten mit, ihnen sei nicht bekannt, dass der IS Kampfjets fliege.

          Sympathisanten des IS hatten in der Vergangenheit Fotos eroberter Kampfflugzeuge in anderen Teilen Syriens auf dem Kurznachrichtendienst Twitter eingestellt. Diese Jets schienen nach Angaben von Experten und Diplomaten jedoch nicht flugtauglich zu sein. Die Region um Aleppo ist eine der Hochburgen des IS, der etwa ein Drittel des syrischen Staatsgebiets unter seine Kontrolle gebracht hat.

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