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Rüstung : Iran stationiert neue Luftabwehrraketen um Atomanlagen

  • Aktualisiert am

Der Iran will seine Atomanlagen mit neuen russischen Raketen schützen. Bild: AP

Um sein Atomprogramm zu schützen, nutzt der Iran jetzt moderne russische Raketentechnologie. Die Anlagen müssten unter allen Umständen geschützt werden, sagt ein General.

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          Der Iran hat ein Luftabwehrraketensystem ins Zentrum des Landes verlegt, um die Atomanlage Fordo zu schützen. Wie das Staatsfernsehen am Sonntag berichtete, handelt es sich um ein System vom Typ S-300, das jüngst von Russland geliefert worden war. Der Kommandeur der iranischen Luftabwehr, General Farsad Esmaili, sagte dem Sender Irib dazu, Irans Atomanlagen müssten „unter allen Umständen“ geschützt werden.

          Weitere Anlagen sollen geschützt werden

          „Der iranische Himmel ist nun einer der sichersten in der Region“, fuhr Esmaili fort. Die Urananreicherungsanlage Fordo liegt in einem Berg nahe der Stadt Ghom. Mit dem russischen Flugabwehrsystem sollten demnächst auch die anderen Atomanlagen des Landes geschützt werden, hieß es in iranischen Medien.

          Russland hatte im April mit der Lieferung der S-300 Raketen an den Iran begonnen. Bis Jahresende soll der Vertrag im Wert von etwa 740 Millionen Euro ganz erfüllt werden.

          Wie unter dem internationalen Atomabkommen vereinbart stoppte der Iran dort die Urananreicherung und begann damit, Zentrifugen zur Anreicherung zu entfernen. Die verbleibenden Zentrifugen darf der Iran zu Forschungszwecken nutzen.

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