https://www.faz.net/-gq5-7okk6

Irak : Zehn Tote bei Selbstmordattentat

  • Aktualisiert am

Patrouillenfahrt nach tödlichem Anschlag: Irakische Soldaten am Sonntag in Bagdad Bild: AP

Im Irak sind an diesem Montag bei einem Anschlag zehn Personen ums Leben gekommen. Ein Selbstmordattentäter hatte sich an einem Kontrollpunkt der Polizei nahe Bagdad in die Luft gesprengt.

          Bei einem Selbstmordanschlag im Irak sind am Montag zehn Personen ums Leben gekommen. Der Attentäter sprengte sich an einem Kontrollpunkt der Polizei südlich der Hauptstadt Bagdad mit seinem Auto in die Luft, wie aus Kreisen von Sicherheitskräften und Medizinern verlautete. 35 Personen seien durch die Explosion verletzt worden.

          Im Irak sind Armee und Polizei häufig Ziel von Angriffen.Erst am Sonntag waren bei einer Reihe von Anschlägen insgesamt 16 Personen getötet worden, unter ihnen zwei Polizisten und ein Soldat. In einem Universitätsgebäude in Bagdad riss ein Selbstmordattentäter fünf Personen mit in den Tod.

          Die Sicherheitslage im Irak ist kurz vor der Parlamentswahl am 30. April äußerst angespannt. Genährt wird die Gewalt durch Spannungen zwischen der sunnitischen Minderheit und der schiitischen Mehrheit, die auch die Regierung dominiert. Viele Sunniten werfen Ministerpräsident Nuri al Maliki vor, sie in Politik und Wirtschaft zu benachteiligen. Seit Jahresbeginn wurden bei Gewalttaten im Irak nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP mehr als 2700 Personen getötet.

          Topmeldungen

          Spaniens amtierender Ministerpräsident Pedro Sanchez nach dem Treffen mit König Felipe

          Regierungsbildung gescheitert : Stillstand in Spanien

          Pedro Sánchez hat keine Mehrheit im Parlament. Zum zweiten Mal in diesem Jahr wird im November ein neues Parlament gewählt. Doch die politische Blockade könnte andauern.
          Demnächst möglicherweise seltener zu sehen: „Zu vermieten“-Schild an einem Haus in Berlin-Schöneberg.

          F.A.Z. exklusiv : Mietendeckel schadet den Mietern

          Der Mietendeckel in Berlin soll das Wohnen bezahlbar halten. Doch die Studie eines renommierten Forschungsinstituts zeigt jetzt: Tatsächlich könnte er genau das Gegenteil bewirken.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.