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Kampf gegen den IS : Kanada beendet Luftangriffe im Irak und Syrien

  • Aktualisiert am

Kanadische Kampfjets fliegen über den Irak. Bild: Reuters

In den kommenden zwei Wochen wird die kanadische Luftwaffe die Bombardierung des IS einstellen, teilte der Regierungschef des Landes mit. Die von den Vereinigten Staaten geführte Mission werde aber anderweitig unterstützt.

          Kanada stellt innerhalb der kommenden zwei Wochen seine Luftangriffe gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) im Irak und in Syrien ein. Die von den Vereinigten Staaten geführten Einsätze würden durch Betankung in der Luft und Überwachungsflüge aber weiter unterstützt, teilte Premierminister Justin Trudeau am Montag mit. Außerdem werde Kanada sich stärker an der Ausbildung irakischer Sicherheitskräfte beteiligen.

          Zur Stabilisierung der Region sowie zur humanitären und Entwicklungshilfe sollen über die kommenden drei Jahre umgerechnet gut eine Milliarde Euro fließen, wodurch auch den von der Krise stark betroffenen Länder Jordanien und Libanon geholfen werden soll.

          Kanada war im Oktober 2014 in den Kampf gegen den IS eingestiegen, einen Monat nach Beginn der Angriffe des amerikanischen Militärs in Syrien. Den Abzug der sechs kanadischen CF-18-Hornet-Kampfflugzeuge hatte Trudeau nach Rücksprache mit Präsident Barack Obama bereits vergangenen Oktober verkündet.

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