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Holocaust : Außenminister Sarif: „Iran hat das nie geleugnet“

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„Der Mann, der das tat, ist nun abgetreten“, twittert Irans neuer Außenminister Sarif Bild: AFP

Irans neue Regierung geht einen Schritt auf ihren Erzfeind Israel zu. Außenminister Sarif hat die Existenz des Holocaust anerkannt. Der frühere Präsident Ahmadineschad hatte den Völkermord an Millionen Juden geleugnet.

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          Der neue iranische Außenminister Muhammad Dschawad Sarif hat sich von der Leugnung des Holocausts durch den früheren Präsidenten Mahmud Ahmadineschad distanziert. Das sei nur dessen persönliche Meinung gewesen, deutete Sarif im Kurzmitteilungsdienst Twitter an: „Iran hat das nie geleugnet. Der Mann, der das tat, ist nun abgetreten. Frohes neues Jahr“. Später wurde der Eintrag leicht geändert: „Der Mann, dem nachgesagt wurde, dass er das leugnet, ist nun abgetreten. Frohes neues Jahr“.

          Sarif antwortete damit der amerikanischen Autorin Christine Pelosi. Die Tochter der demokratischen Minderheitsführerin im amerikanischen Repräsentantenhaus, Nancy Pelosi, hatte auf Sarifs zuvor gesendeten Gruß zum jüdischen Neujahrsfest geantwortet, das neue Jahr wäre noch schöner, wenn die Leugnung des Holocaustes beendet würde.

          Die Antwort Sarifs erscheint als Teil einer Offensive der iranischen Regierung unter dem als moderat bezeichneten neuen Präsidenten Hassan Ruhani, die Beziehungen zum Westen und zu Israel zu verbessern.

          Zuvor war schon von einem halboffiziellen Twitter-Konto unter Ruhanis Namen „allen Juden“ ein gesegnetes neues Jahr gewünscht worden. Der Iran und Israel stehen sich ansonsten nicht nur im Streit um Teherans Atomprogramm unversöhnlich gegenüber.

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