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Golanhöhen : Hizbullah-Kommandeure bei israelischem Angriff getötet

  • Aktualisiert am

Bild: Reuters

Bei einem israelischen Luftangriff auf den Golanhöhen sind sechs Hizbullah-Kämpfer, darunter drei Kommandeure der libanesischen Schiitenmiliz, getötet worden.

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          Bei einem Luftangriff der israelischen Armee auf den Golanhöhen in Syrien sind mindestens sechs Kämpfer der schiitischen Hizbullah-Miliz getötet worden. Beim Raketenbeschuss eines Hubschrauber starben am Sonntag auch drei Kommandeure der Miliz, die im syrischen Bürgerkrieg mit der Regierung in Damaskus verbündet ist. Dies berichtete die syrische Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf Militärkreise.

          Aus Kreisen der Miliz hieß es, unter den Toten sei auch Dschihad Mughnijeh, der Sohn des 2008 getöteten Hizbullah-Militärkommandeurs Imad Mughnijeh. Die Kämpfer seien auf einer „Inspektion“ unterwegs gewesen.

          Hizbullah-Anführer Hassan Nasrallah hatte am Donnerstag gewarnt, israelische Angriffe auf die Hizbullah würden vom Iran, Syrien und der Hizbullah gemeinsam gerächt.

          Israel und Syrien streiten sich seit fast fünf Jahrzehnten um die Golanhöhen. Im Sechstagekrieg 1967 hatte Israel das rund 1150 Quadratkilometer große syrische Plateau erobert und Ende 1981 annektiert. Die UN erklärten die israelische Annexion für nichtig. Das Gebiet ist militärstrategisch und wegen des Zugangs zu Wasserquellen bedeutsam.

          Damaskus dringt auf eine Rückgabe des ganzen Gebiets im Rahmen einer Friedenslösung. Verhandlungen mit Tel Aviv führten jedoch bis heute nicht zum Erfolg. Auf dem Golan leben insgesamt gut 40.000 Syrer und jüdische Siedler. Seit 1974 überwacht dort eine UN-Truppe die Einhaltung des Waffenstillstands.

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