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Jemen : Gefechte zwischen Rebellen und Präsidentengarde

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Mitglieder der schiitischen Huthi-Bewegung skandieren Parolen während der Gefechte in der Nähe des Präsidentenpalastes in Sanaa Bild: AP

Die schiitischen Huthi-Rebellen liefern sich in Jemens Hauptstadt Sanaa schwere Gefechte mit der Präsidentengarde. Nun haben sie auch einen Konvoi des Regierungschefs angegriffen.

          Vor dem Präsidentenpalast in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind am Montag Gefechte zwischen der Palastgarde und schiitischen Huthi-Rebellen ausgebrochen. Es sind die heftigsten Auseinandersetzungen, seitdem die Schiiten-Bewegung der Huthi im September die Hauptstadt weitgehend unter ihre Kontrolle gebracht hatte.

          Die Rebellen beschossen auch den Konvoi des jemenitischen Regierungschefs Chaled Bahah. Dieser sei von einem Treffen mit dem Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi gekommen, aber nicht verletzt worden, teilte Jemens Informationsminister Nadia Sakkaf auf Twitter mit.

          Erst am Samstag hatten Huthis den Stabschef des Präsidenten, Ahmed Awad bin Mubarak, verschleppt. Die Schiiten-Miliz will damit Änderungen an der künftigen Verfassung erzwingen, deren Ausarbeitung Mubarak leitet. Sie werfen der Regierung vor, eine im September getroffene Abmachung zu verletzen. Diese sieht im Gegenzug für den Abzug der Rebellen aus staatlichen Institutionen die Bildung einer neuen Regierung unter Einschluss von Huthi-Mitgliedern vor.

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