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Gaza-Streifen : Israels Luftwaffe fliegt Vergeltungsangriffe

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Nach dem Einschlag eines Geschosses auf israelischem Gebiet nimmt die israelische Luftwaffe erstmals seit der Waffenruhe vom November wieder Ziele im Gaza-Streifen ins Visier.

          Die israelische Luftwaffe hat erstmals seit der Waffenruhe vom November wieder einen Angriff auf den Gazastreifen geflogen. Als Reaktion auf Raketenangriffe militanter Palästinenser seien in der Nacht zum Mittwoch zwei Terrorziele im nördlichen Gazastreifen angegriffen worden, teilte die israelische Armee mit. Nach Angaben von Sanitätern und Augenzeugen gab es keine Verletzten.

          Zuvor seien Geschosse aus dem Gazastreifen auf israelisches Gebiet abgefeuert worden. Es war der dritte Angriff militanter Palästinenser auf Israel seit November. Damals hatten sich Israel und die im Gazastreifen herrschende Hamas-Organisation nach tagelangem blutigen Schlagabtausch auf eine Waffenruhe geeinigt. Bei den achttägigen Kämpfen waren mehr als 160 Palästinenser und 6 Israelis getötet worden.

          Am Dienstag war es nach dem Tod eines palästinensischen Häftlings in einem israelischen Krankenhaus zu Unruhen gekommen. Der israelische Rundfunk meldete am Mittwoch, die Leiche des Mittsechzigers solle obduziert werden. Dabei sollten israelische und palästinensische Experten zugegen sein. Der vor mehr als einem Jahrzehnt verurteilte Mann war an Krebs gestorben.  Die Palästinenserführung warf Israel vor, seine medizinische Behandlung vernachlässigt zu haben.

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