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Gaza : Israel stuft Militäreinsatz im Sommer als Krieg ein

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Ein israelischer Panzer im August 2014 nach einem Einsatz im Gaza-Streifen Bild: Reuters

Israel hat den Kampfeinsatz seiner Streitkräfte im Gazastreifen im Sommer 2014 offiziell als Krieg eingestuft. Damit bezeichnet der Staat Israel zum ersten Mal seit seiner Gründung 1948 einen bewaffneten Konflikt mit den Palästinensern als Krieg.

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          Israel hat den Militäreinsatz im Gazastreifen im vergangenen Sommer offiziell als Krieg eingestuft. Die 50 Tage dauernde Operation „Schutzlinie“ im Juli und August 2014 werde wegen ihrer Dauer und des „Verlustes von 67 unserer Kämpfer“ offiziell als Krieg bezeichnet, teilte Verteidigungsminister Mosche Jaalon am Freitag in einer Erklärung mit.

          Die Offensive gegen die Hamas und andere Palästinenserorganisationen zählt nunmehr zu Israels acht offiziellen Kriegen, darunter der Sechs-Tage-Krieg von 1967 und die beiden Kriege im Libanon von 1982 und 2006. Damit wurde zum ersten Mal von Israel eine bewaffnete Auseinandersetzung mit den Palästinensern als Krieg eingestuft.

          Die Einsätze „Gegossenes Blei“ von Dezember 2008 bis Januar 2009 und „Säule der Verteidigung“ im November 2012, welche die israelische Armee ebenfalls im Gazastreifen führte, werden von der Regierung hingegen nicht als Kriege bezeichnet.

          Bei den Kämpfen im Sommer 2014 waren fast 2200 Palästinenser getötet worden, nach Angaben von Hilfsorganisationen zumeist Zivlisten. Auf israelischer Seite starben außer den 67 Soldaten auch sechs Zivilisten. Die israelischen Soldaten und Rettungskräfte, die an der Operation „Schutzlinie“ beteiligt waren, dürfen ab Februar ein Abzeichen tragen, das deren Einordnung als Krieg Rechnung trägt.

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