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Exekution im Irak : Islamisten richten 21 Menschen hin

  • Aktualisiert am

Die Isis-Kämpfer rücken weiter vor. Jordanien sieht seine Grenze bedroht Bild: AP

Im Westen des Iraks hat die Dschihadistengruppe Isis lokale Repräsentanten hingerichtet, darunter mehrere Stammesführer. Die islamistischen Kämpfer sollen in der Region Anbar außerdem wichtige Grenzübergänge nach Syrien und Jordanien eingenommen haben.

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          Islamistische Aufständische haben in zwei westirakischen Städten 21 Menschen hingerichtet. Das wurde am Sonntag von Offizieren und Ärzten mitgeteilt. Die Exekutionen erfolgten demnach am Samstag und Sonntag in den Städten Rawa und Ana, die von Kämpfern der Dschihadistengruppe Islamischer Staat im Irak und in Großsyrien (Isis) gestürmt worden waren.

          Bei den Getöteten handelte es sich den Angaben zufolge um Repräsentanten der bisherigen Autoritäten, darunter Stammesführer. Die irakische Armee hatte sich nach eigenen Angaben aus „taktischen“ Gründen aus Rawa und Ana zurückgezogen.

          Der Vormarsch der islamistischen Isis-Truppen schreitet unterdessen in der Region Anbar im Westen des Iraks weiter voran. Einem Bericht der BBC zufolge sollen Isis-Kämpfer die Stadt Rutba auf der Straße von Bagdad nach Amman und einen strategisch wichtigen Grenzübergang nach Jordanien eingenommen haben. Das Nachbarland mobilisierte daraufhin die Streitkräfte an seiner Grenze. Das Königreich habe „Dutzende“ Verbände entlang der Grenze aufgeboten, verlautete aus Militärkreisen in Amman.

          Auch den wichtigen Grenzübergang al-Walid nach Syrien sollen die Isis-Kämpfer übernommen haben. Ebenso üben sie nun Kontrolle über den Flughafen der Stadt Tal Afar im Norden des Landes aus. Der amerikanische Präsident Barack Obama hatte zuvor vor einem Übergreifen des Vormarsches auf Nachbarländer gewarnt.

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