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Damaskus : Zahlreiche Tote bei Selbstmordanschlag vor Moschee

  • Aktualisiert am

Soll bei dem Anschlag getötet worden sein: der sunnitische Geistliche al Buti Bild: AFP

Bei einem Selbstmordanschlag in Damaskus sind mindestens 15 Personen getötet worden. Unter den Toten soll auch der regierungstreue sunnitische Geistliche al Buti sein, berichtete das syrische Staatsfernsehen.

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          Ein Selbstmordattentäter hat am Donnerstag in einer Moschee der syrischen Hauptstadt Damaskus eine Bombe gezündet und mehrere Personen getötet. Unter den Opfern sei auch der regierungstreue sunnitische Geistliche Mohammed Said Ramadan al Buti, berichtete das syrische Staatsfernsehen. Nach Angaben von Aktivisten starben bei dem Anschlag insgesamt mindestens 15 Personen.

          Al Buti ist durch regelmäßig vom Staatsfernsehen übertragene Freitagsgebete in Syrien bekannt. Laut Staatsfernsehen zündete der Attentäter seine Bombe in der Al-Imam-Moschee im nördlichen Stadtteil Masraa. In dem Bericht war von einem „terroristischen“ Anschlag die Rede. Als „Terroristen“ bezeichnet die Führung in Damaskus auch die Aufständischen gegen die Assad-Regierung.

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