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Unterstützung für Kurden im Irak : Bundeswehr-Ausbilder sitzen in Bulgarien fest

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Eine Transall-Maschine soll die Ausbilder der Bundeswehr in den Nordirak bringen. Bild: dpa

Die Bundeswehr will Kurden im Nordirak die Funktionsweise deutscher Waffen und Ausrüstung erklären. Doch die Ausbilder sitzen einem Bericht zufolge in Bulgarien fest.

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          Die ersten sechs Waffenausbilder der Bundeswehr für die Kurdengebiete im Nordirak sitzen einem Medienbericht zufolge in Bulgarien fest. Die Transall-Maschine der am Freitag nach Erbil aufgebrochenen Fallschirmjäger musste vor dem Start wegen einer technischen Panne ausgetauscht werden, wie die „Bild“-Zeitung (Dienstagsausgabe) berichtete. Die Kennung des Ersatzfliegers werde von den irakischen Behörden jedoch nicht anerkannt. Laut dem Einsatzführungskommando in Potsdam sei zurzeit noch unklar, wann die Militärausbilder weiterfliegen können.

          Die Bundeswehr-Soldaten sollen kurdischen Ausbildern die Funktionsweise deutscher Waffen und Ausrüstung erklären, die zum Kampf gegen die Dschihadistenorganisation „Islamischer Staat“ (IS) in den Irak gebracht wurden. Ziel ist, die Kampfstärke der kurdischen Peschmerga-Miliz zu erhöhen und die Islamisten zurückzuschlagen.

          Die Bundesregierung hatte Ende August nach kontroverser Debatte beschlossen, die Kurden mit Waffen und Munition im Kampf gegen den IS zu unterstützen, der im Irak und in Syrien mit großer Brutalität gegen Andersgläubige und Andersdenkende vorgeht.

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