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Trotz neuer Provokation : USA wollen weiter mit Nordkorea verhandeln

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Auf diesem von der nordkoreanischen Regierung zur Verfügung gestellten Foto vom 29. Juni 2021 spricht Kim Jong Un in Pjöngjang. Bild: dpa

Die Vereinigten Staaten zeigen sich vom jüngsten Marschflugkörpertests des nordkoreanischen Regimes unbeeindruckt. Auch Japan und Südkorea wollen weiter mit Kim Jong-un sprechen.

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          Die Vereinigten Staaten, Japan und Südkorea zeigen sich auch nach dem Test neuer Marschflugkörper in Nordkorea zu Abrüstungsverhandlungen mit dem kommunistischen Land bereit. Die jüngsten Entwicklungen in der Volksrepublik seien eine Erinnerung an die Bedeutung einer engen Abstimmung aller drei Länder, sagte der amerikanische Sonderbeauftragte für Nordkorea, Sung Kim, nach einem Treffen mit seinen Kollegen aus Südkorea und Japan am Dienstag in Tokio. Zuvor hatte eine Sprecherin der amerikanischen Regierung erklärt: „Unsere Haltung hat sich in Bezug auf Nordkorea nicht verändert, wir sind bereit, uns zu engagieren.“

          Nordkorea hat am Wochenende Tests von Langstrecken-Marschflugkörpern durchgeführt. Die Raketen seien nach 1500 Kilometern wie geplant in die Hoheitsgewässer des Landes gestürzt, meldete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Montag.

          Die USA, Japan und Südkorea wollen einen Verzicht Nordkoreas auf Atomwaffen erreichen. Das kommunistische Land ist wegen seiner atomaren Ambitionen und der Entwicklung von Raketen mit zahlreichen Sanktionen belegt worden. Nordkorea hat sich zwar offen für Verhandlungen gezeigt, sieht dafür bislang aber keine Grundlage, da die USA die Sanktionen nicht lockerten. 

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