https://www.faz.net/-gpf-8w6xs

Nach Erdogan-Drohung : EU bestellt türkischen Botschafter ein

  • Aktualisiert am

Das Verhältnis bleibt angespannt: Türkei und EU werden nun über den Botschafter kommunizieren. Bild: dpa

„Kein Europäer wird auf den Straßen dieser Welt sicher sein“: Mit dieser Drohung sorgte Erdogan für Furore. Jetzt will die EU Erklärungen – und bestellt den türkischen Botschafter ein.

          1 Min.

          Der Auswärtige Dienst der Europäischen Union hat wegen Drohungen des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan den türkischen EU-Botschafter einbestellt. Man hätte gerne Erklärungen für die Worte von Erdogan, sagte eine Sprecherin am Donnerstag in Brüssel.

          Erdogan hatte am Mittwoch gesagt: „Wenn ihr euch weiterhin so benehmt, wird morgen kein einziger Europäer, kein einziger Westler auch nur irgendwo auf der Welt sicher und beruhigt einen Schritt auf die Straße setzen können.“

          Bei diplomatischen Verstimmungen zwischen zwei Staaten spielt der Botschafter eine Schlüsselrolle. Über ihn kann Kritik offiziell vermittelt werden.

          Weitere Themen

          Bolsonaro legt Veto gegen Maskenpflicht ein Video-Seite öffnen

          Brasilien : Bolsonaro legt Veto gegen Maskenpflicht ein

          Brasiliens rechtsextremer Präsident Jair Bolsonaro hat sein Veto gegen eine vom Parlament beschlossene Maskenpflicht zur Eindämmung des Coronavirus eingelegt. Der Staatschef nutzte sein Vetorecht, um zwei Artikel aus einem Gesetz zu entfernen, die eine Mundschutzpflicht in Geschäften sowie in Kirchen vorsehen.

          Topmeldungen

          Jubel in Rot und Blau: Der FC Bayern gewinnt den DFB-Pokal.

          Sieg im DFB-Pokalfinale : Der FC Bayern ist wieder nicht aufzuhalten

          Die Vitrine wird voll: In einem zeitweise spektakulären Endspiel bezwingen die Münchner Finalgegner Leverkusen und bejubeln ihren 20. DFB-Pokalsieg. Bayer vergibt eine Riesenchance, Torhüter Lukas Hradecky unterläuft ein kurioser Fehler.
          Wer hier einzieht, ist höchst ungewiss: Wirecard wollte sein neues Bürogebäude Mitte kommenden Jahres in Betrieb nehmen.

          Gewerbestandort bei München : Was macht die Wirecard-Insolvenz mit Aschheim?

          Die fetten Jahre für Aschheim sind vorerst vorbei: Noch-Mitarbeiter des insolventen Dax-Konzerns spotten, es ist unklar, wer in das geplante neue Hauptquartier von Wirecard einzieht und der Bürgermeister will zu möglichen Ausfällen der Gewerbesteuer nichts sagen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.