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Nach dem Biden-Putin-Gipfel : Keiner glaubt an Kumbaya

  • -Aktualisiert am

Bloß keine Nerven zeigen: Joe Biden am Mittwoch in Genf Bild: AFP

Für Joe Biden ist nach dem Treffen in Genf nun der russische Präsident Wladimir Putin am Zug. Hat der wirklich Interesse an einer strategischen Stabilität mit Amerika?

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          Ganz am Ende zeigte Joe Biden sich zerknirscht. Kurz bevor er sich am Flughafen in Genf in seine „Air Force One“ begab, wandte er sich noch einmal an die mitreisenden Journalisten: Er wolle um Verzeihung bitten. Er hätte bei der letzten Frage nicht so ein „Schlaumeier“ sein sollen.

          Majid Sattar
          Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington.

          Eigentlich schien beim Gipfeltreffen mit Wladimir Putin alles nach Plan verlaufen zu sein. Im Lichte des niedrigen Erwartungsmanagements des Weißen Hauses vor der ersten persönlichen Begegnung der beiden Präsidenten war allein der Umstand, dass sowohl Putin als auch Biden den Austausch als „konstruktiv“ beziehungsweise „positiv“ bezeichneten, ein kleiner Erfolg. Doch nach seiner Pressekonferenz, als Biden mit seinen Diplomaten schon im Aufbruch war, ließ er sich doch noch zu einer Bemerkung hinreißen.

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