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Nach Anschlag in St.Petersburg : Acht Terror-Verdächtige kommen in U-Haft

  • Aktualisiert am

Festnahme eines Verdächtigen in der russischen Metropole St.Petersburg Bild: EPA

Nach dem Anschlag in St. Petersburg haben die russischen Behörden nun Terror-Vorwürfe gegen die acht Festgenommen erhoben. Derweil suchen die Ermittler mögliche Verbindungen zum „Islamischen Staat“.

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          Nach dem U-Bahn-Anschlag in St. Petersburg haben die russischen Behörden Terror-Vorwürfe gegen acht Verdächtige erhoben. Ein Gericht in St. Petersburg ordnete am Freitag Untersuchungshaft bis Juni gegen sechs Verdächtige im Alter zwischen 20 und 39 Jahren an. Sie waren am Vortag festgenommen worden.

          Nach Angaben der Ermittler wurde in der Wohnung eines der Verdächtigen ein Sprengsatz gefunden, der baugleich mit einem weiteren war, der kurz nach dem U-Bahn-Anschlag entdeckt wurde. Auch Schusswaffen und Munition wurden nach Angaben der Ermittlungsbehörden bei den Verdächtigen sichergestellt. Gegen sie wird wegen Terrorismus und Beihilfe zum Terrorismus ermittelt. Zwei weitere Verdächtige, eine Frau und ein Mann, waren ebenfalls am Donnerstag in Moskau gefasst worden. Auch ihnen wird laut der russischen Nachrichtenagentur Tass Terrorismus vorgeworfen.

          Die Behörden identifizierten den Attentäter als einen 22-Jährigen namens Akbarschon Dschalilow. Das Motiv für den Anschlag ist weiter unklar, die Ermittler prüfen jedoch mögliche Verbindungen Dschalilows zur Dschihadistenmiliz „Islamischer Staat“.

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