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Nach Anschlag in Ankara : Mindestens sechs Tote bei neuem Anschlag auf türkische Armee

  • Aktualisiert am

Bild: reuters

Nach dem Anschlag in Ankara hat es im Südosten der Türkei einen weiteren Anschlag auf einen Militärkonvoi gegeben. Mindestens sechs Soldaten sollen dabei getötet worden sein.

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          Einen Tag nach dem Anschlag von Ankara mit 28 Toten sind bei einem neuen Angriff auf die türkische Armee im Südosten des Landes mindestens sechs Soldaten getötet worden. Ziel des Anschlags in Lice in der Provinz Diyarbakir sei am Donnerstagmorgen ein Militärkonvoi gewesen, hieß es aus Kreisen der Sicherheitskräfte. Diese machten die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) für den Angriff verantwortlich.

          Bei einem Autobombenanschlag auf einen Militärkonvoi im Regierungsviertel der Hauptstadt Ankara waren am Mittwoch 28 Menschen getötet und mehr als 60 weitere verletzt worden. Regierungschef Ahmet Davutoglu machte am Donnerstag die PKK und eine syrische Kurdenmiliz dafür verantwortlich. Bei dem Attentäter handelte es sich nach seinen Angaben um einen 23 Jahre alten Syrer. Neun Verdächtige wurden demnach festgenommen.

          Im Südosten des Landes geht die Armee mit aller Härte gegen die PKK-Rebellen vor. Diese verüben immer wieder Anschläge auf die türkischen Sicherheitskräfte. Der jahrzehntelange Konflikt mit der PKK eskalierte im vergangenen Sommer wieder, nachdem der
           Friedensprozess mit der türkischen Regierung zusammengebrochen war. Die Türkei bekämpft Kurdenmilizen auch in den Nachbarländern Syrien und Irak.

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