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Sechs Verdächtige festgenommen : Mutmaßlich Anschlag auf Macron geplant

  • Aktualisiert am

Der französische Präsident Emmanuel Macron bei der Hundertjahrfeier des Ersten Weltkrieges in Les Ésparges, Frankreich, am 6. November 2018 Bild: Reuters

Auf den französischen Präsidenten Emmanuel Macron sollte offenbar ein Anschlag verübt werden. Die Pariser Staatsanwaltschaft leitete Anti-Terrorermittlungen ein.

          Sechs Personen sind in Frankreich wegen eines geplanten Anschlag auf den Präsidenten Emmanuel Macron festgenommen worden. Die Verdächtigen wurden am Dienstagmorgen vom Inlandsgeheimdienst DGSI festgenommen, wie der Sender France Info unter Berufung auf Justizkreise berichtete. Die Pariser Staatsanwaltschaft leitete Anti-Terrorermittlungen ein. Der französische Fernsehsender BFM TV berichtete, dass es sich bei den Verdächtigen um Personen aus dem rechten Spektrum handele. Eine unabhängige Bestätigung dieses Berichtes war zunächst nicht möglich. Die Planung des Anschlages sei noch vage gewesen, hieß es am Dienstag.

          Die Verdächtigen wurden nach Informationen aus Ermittlerkreisen in drei Regionen Frankreichs festgenommen: in Isere südöstlich von Lyon, in Moselle an der Grenze zu Deutschland und Luxemburg sowie in Ille-et-Vilaine nordwestlich von Rennes. Es war  zunächst nicht klar, worin die Verbindung zwischen den Personen bestand und wie sie in Kontakt zueinander standen.

          Macron hatte erst in einem am Sonntag veröffentlichten Interview vor einer Bedrohung durch rechtsextreme Bewegungen in ganz Europa gewarnt. Die Selbstzufriedenheit in den 1930er Jahren habe den Weg freigemacht für Adolf Hitler in Deutschland und Benito Mussolini in Italien.

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