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Mukormykose : Gefährliche Pilzinfektion verbreitet sich in Indien

Operation eines Mukormykose-Patienten in Ghaziabad in Indien Bild: AP

Die zweite Welle von Corona-Infektionen hat Indien mit voller Wucht getroffen. Nun kommen auch noch Tausende Fälle des eigentlich seltenen „Schwarzen Pilzes“ hinzu. Viele Patienten sterben daran.

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          Zwei Wochen lang stand Laxma Reddy in seiner Wohnung bei Hyderabad in Südindien unter Selbstquarantäne. Der 49 Jahre alte Mann war positiv auf das Coronavirus getestet worden, berichtet sein Neffe telefonisch der F.A.Z. Reddys Krankheit war bis dahin glimpflich verlaufen. Er hatte Glück, denn auf dem Höhepunkt der zweiten Corona-Welle in Indien starben täglich Tausende an den Folgen der Infektion. Doch dann tauchten die Schwellungen in Reddys Gesicht auf. Er musste doch noch ins Krankenhaus.

          Till Fähnders
          Politischer Korrespondent für Südostasien.
          Joachim Müller-Jung
          Redakteur im Feuilleton, zuständig für das Ressort „Natur und Wissenschaft“.

          Der Arzt diagnostizierte eine seltene Art der Infektion: Mukormykose. Sie wird im Zuge der Covid-19-Ausbreitung auch „Schwarzer Pilz“ genannt, weil sie mit einer schwarzen Verfärbung im Nasen- und Rachenraum einhergeht. „Wir hatten zuvor noch nie davon gehört“, sagt der Neffe. Nun steht Reddy vor einer Operation. Seinem Arzt zufolge sind Gesichtsgewebe und ein Auge von dem Pilz befallen und müssen entfernt werden.

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