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Ermordung von Kim Jong-nam : Angeklagte überraschend freigelassen

  • Aktualisiert am

Die Indonesierin Siti Aisyah verlässt am Montag das Gericht in Malaysia. Bild: EPA

Die Ermordung von Kim Jong-uns Halbbruder ist noch immer ungeklärt. Eine der angeklagten Frauen wurde nun in Malaysia überraschend freigelassen.

          Im Prozess um die Ermordung des Halbbruders von Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un in Malaysia sind die Vorwürfe gegen eine der angeklagten Frauen überraschend fallengelassen worden. Ein Gericht ordnete daraufhin am Montag die Freilassung der Indonesierin Siti Aisyah an. Sie darf Malaysia jetzt verlassen. Vor Gericht nannte Staatsanwalt Muhammad Iskandar Ahmad keine Gründe, warum die Mordvorwürfe gegen die Frau zurückgezogen werden.

          Indonesiens Botschafter in Malaysia, Rusdi Kirana, äußerten sich zufrieden über die Entscheidung. Siti Aisyah solle jetzt so schnell wie möglich zurück in ihre Heimat gebracht werden.

          Aisyah und die Vietnamesin Doan Thi Huong sollen Kim Jong-nam am 13. Februar 2017 am Flughafen von Kuala Lumpur mit dem Nervengift VX beschmiert haben. Ihre Familien beteuern, die beiden seien durch eine Täuschung dazu gebracht worden und hätten niemals den Tod des 45-Jährigen gewollt. VX wird als Massenvernichtungswaffe eingestuft.

          Südkorea hatte Nordkorea verdächtigt, hinter dem Attentat zu stecken. Kim Jong-nam war ein Halbbruder und Rivale des nordkoreanischen Machthabers.

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