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Mord an Khashoggi : Kann Amerikas Bericht dem saudischen Kronprinzen schaden?

Kronprinz Mohammad Bin Salman winkt beim Diriyya Formel-E-Prix in Riad am Samstag. Bild: AFP

Muhammad Bin Salman steht nach dem Geheimdienstbericht zum Mord am Journalisten Khashoggi im Kreuzfeuer der Kritik. Das könnte ihm auch in der Heimat zum Verhängnis werden. Doch der Kronprinz hat vorgesorgt.

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          Kaum war der Bericht der amerikanischen Geheimdienste über die Rolle des saudischen Kronprinzen bei der Ermordung des Dissidenten Jamal Khashoggi veröffentlicht, nahm der Druck auf Präsident Joe Biden zu. Aufgrund des „beunruhigenden Musters von Menschenrechtsverletzungen“ forderte die „Sprecherin“ des Repräsentantenhauses, die Demokratin Nancy Pelosi, die Beziehungen mit Saudi-Arabien „zu überdenken und neu zu bewerten“. Wer Menschenrechte verletze, solle mit Hilfe des Global Magnitsky Act sanktioniert werden.

          Rainer Hermann

          Redakteur in der Politik.

          Der demokratische Abgeordnete Adam Schiff rief Präsident Biden dazu auf, den Kronprinzen Muhammad Bin Salman, an dessen Händen Blut klebe, weder zu treffen noch mit ihm zu sprechen. Agnès Callamard, die UN-Berichterstatterin für außergerichtliche und willkürliche Tötungen, äußerte die Erwartung, dass die Vereinigten Staaten Sanktionen gegen den Kronprinzen verhängen und zudem die Führung dabei übernehmen, die Täter zur Verantwortung zu ziehen.

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