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Südsudan : Mindestens 20 Tote bei Angriff auf UN-Stützpunkt

  • Aktualisiert am

UN-Soldaten in der Nähe von Bor Bild: AFP

70 weitere Menschen wurden verletzt. In dem Komplex der Vereinten Nationen hatten mehrere tausend Zivilisten Schutz gesucht.

          Bei einem Angriff auf einen UN-Stützpunkt im Südsudan sind nach Angaben der US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen mindestens 20 Menschen getötet worden. Mindestens 70 weitere Menschen seien bei dem Angriff verletzt worden, sagte Botschafterin Samantha Power am Donnerstagabend in New York.

          In dem UN-Komplex in Bor, der Hauptstadt des umkämpften Bundesstaats Jonglei, hatten fast 5000 Zivilisten Schutz vor der anhaltenden Gewalt in dem afrikanischen Land gesucht.

          Power verurteilte den „schamlosen, unmenschlichen Angriff auf unbewaffnete Zivilisten“. Es handele sich um eine „Beleidigung der internationalen Gemeinschaft und eine Verletzung der Grundprinzipien zum Schutz von Zivilisten“. Die Verantwortlichen für den Angriff müssten zur Rechenschaft gezogen werden. Die UNO hatte zuvor von zahlreichen verletzten Zivilisten bei dem Angriff
          bewaffneter Männer berichtet.

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