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Militärübung : Nordkorea feuert 30 Kurzstreckenraketen ab

  • Aktualisiert am

Nordkoreas Diktator Kim Jong-un beim Besuch einer Militärakademie Bild: dpa

Kim Jong-un provoziert wieder: Der nordkoreanische Diktator ließ in der Nacht mehrere Raketen starten. Er wirft dem Süden vor, gemeinsam mit Amerika einen Angriff zu planen.

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          Trotz scharfer internationaler Kritik hat Nordkorea am Samstag seine Raketentests fortgesetzt. 30 Kurzstreckenraketen seien von der Ostküste in das Japanische Meer geschossen worden, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Die Tests hätten um vier Uhr morgens begonnen, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf den südkoreanischen Generalstab. Die Raketen seien etwa 60 Kilometer weit geflogen.

          Der Süden hatten den Norden erst am Montag eindringlich aufgefordert, die „provokanten“ und potentiell gefährlichen Raketentests zu stoppen. Auch die amerikanische Regierung verlangte, Pjöngjang solle von weiteren Provokationen absehen, die die Spannungen in der Region verstärken könnten. Am vergangenen Sonntagabend hatte Nordkorea innerhalb weniger Stunden gleich mehr als zwei Dutzend Raketen von kurzer Reichweite nahe der südkoreanischen Grenze abgefeuert.

          Militärübung im Süden

          Die Behörden in Seoul gehen davon aus, dass die nordkoreanische Armee mit der jüngsten massiven Testreihe auf die gemeinsamen Frühjahrsübungen der  südkoreanischen und amerikanischen Streitkräfte reagiert. Die groß angelegte Übung soll noch bis zum 18. April dauern. Fast 13.000 Soldaten beider Länder sind daran beteiligt. Südkorea und Amerika betonten, die größtenteils am Computer simulierten Manöver hätten reinen Verteidigungscharakter. Nordkorea wirft den beiden Staaten vor, mit ihren jährlichen Übungen einen Angriff vorzubereiten. Das wird von beiden Ländern bestritten.

          Der Weltsicherheitsrat untersagt Nordkorea per Resolution den Start von Raketen „unter Verwendung ballistischer Raketentechnik“. In den vergangenen acht Jahren unternahm Nordkorea unter anderem drei unterirdische Atomwaffentests.

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