https://www.faz.net/-gpf-9rdoi

Krise am Persischen Golf : Militärkoalition greift Ziele von Houthi-Rebellen im Jemen an

  • Aktualisiert am

Satellitenbilder des Persischen Golfs Bild: dpa

Zuvor hatte die Militärkoalition nach eigenen Angaben auch einen geplanten Angriff der Houthi mit einem ferngelenkten Sprengstoff-Boot vereitelt.

          1 Min.

          Wenige Tage nach den Angriffen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien hat die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition Angriffe auf die Houthi-Rebellen im Jemen gestartet. Bei den Angriffen nördlich der jemenitischen Hafenstadt Hodeida seien vier Anlagen zum Bau von Seeminen und ferngelenkten Booten zerstört worden, hieß es in einer von der Nachrichtenagentur SPA verbreiteten Erklärung der Militärkoalition. Diese hätten die Sicherheit der Schifffahrt bedroht.

          Zuvor hatte die Militärkoalition nach eigenen Angaben einen geplanten Angriff der jemenitischen Houthi-Rebellen mit einem ferngelenkten Sprengstoff-Boot vereitelt. Das Boot sei im Süden des Roten Meers entdeckt und zerstört worden, meldete die saudiarabische Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf die Militärkoalition. Es sei von der Region Hodeida aus gelenkt worden. Das Ziel des geplanten Angriffs war demnach unbekannt.

          Die Houthi-Rebellen, die im Bürgerkrieg im Jemen von Iran unterstützt werden, hatten sich zu den Angriffen auf Ölanlagen des saudiarabischen Staatskonzerns Aramco in Abkaik und Churais am vergangenen Wochenende bekannt. Die amerikanische Regierung macht dagegen Iran verantwortlich. Auch Saudi-Arabien sieht hinter den Angriffen „unzweifelhaft“ Iran. Die Führung in Teheran bestreitet jede Verwicklung.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Atemschutzmasken gehörten für viele Chinesen lange zum Alltag.

          Weniger Schadstoffe : China macht ernst mit der sauberen Luft

          Peking macht ernst mit der Luftreinhaltepolitik: Wenn es stimmt, was Forscher berichten, hat die Belastung mit Schadstoffen schon massiv abgenommen – und schneller als geplant.
          Durs Grünbein, 1989 vor dem Reichstag

          Durs Grünbein im Gespräch : Ohne Mauer keine DDR

          Ist Freiheit eine körperliche Erfahrung? Und was geschah im Oktober vor dreißig Jahren in der DDR? Eine Fragestunde mit Durs Grünbein.
          Darf nicht mehr für den FC St. Pauli spielen: Cenk Sahin

          Nach umstrittenem Türkei-Post : St. Pauli schmeißt Profi Sahin raus

          Weil er die Vereinswerte mehrfach missachtet habe, werde Fußballprofi Cenk Sahin „zum Schutze aller Beteiligter“ freigestellt, teilt der FC St. Pauli mit. Sahin demonstrierte zuvor seine Unterstützung für die türkische Militäroffensive in Syrien.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.