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Krise am Persischen Golf : Militärkoalition greift Ziele von Houthi-Rebellen im Jemen an

  • Aktualisiert am

Satellitenbilder des Persischen Golfs Bild: dpa

Zuvor hatte die Militärkoalition nach eigenen Angaben auch einen geplanten Angriff der Houthi mit einem ferngelenkten Sprengstoff-Boot vereitelt.

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          Wenige Tage nach den Angriffen auf Ölanlagen in Saudi-Arabien hat die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition Angriffe auf die Houthi-Rebellen im Jemen gestartet. Bei den Angriffen nördlich der jemenitischen Hafenstadt Hodeida seien vier Anlagen zum Bau von Seeminen und ferngelenkten Booten zerstört worden, hieß es in einer von der Nachrichtenagentur SPA verbreiteten Erklärung der Militärkoalition. Diese hätten die Sicherheit der Schifffahrt bedroht.

          Zuvor hatte die Militärkoalition nach eigenen Angaben einen geplanten Angriff der jemenitischen Houthi-Rebellen mit einem ferngelenkten Sprengstoff-Boot vereitelt. Das Boot sei im Süden des Roten Meers entdeckt und zerstört worden, meldete die saudiarabische Nachrichtenagentur SPA unter Berufung auf die Militärkoalition. Es sei von der Region Hodeida aus gelenkt worden. Das Ziel des geplanten Angriffs war demnach unbekannt.

          Die Houthi-Rebellen, die im Bürgerkrieg im Jemen von Iran unterstützt werden, hatten sich zu den Angriffen auf Ölanlagen des saudiarabischen Staatskonzerns Aramco in Abkaik und Churais am vergangenen Wochenende bekannt. Die amerikanische Regierung macht dagegen Iran verantwortlich. Auch Saudi-Arabien sieht hinter den Angriffen „unzweifelhaft“ Iran. Die Führung in Teheran bestreitet jede Verwicklung.

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