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Kampf gegen PKK : Türkei verlängert Militäreinsätze in Irak und Syrien bis 2023

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Wichtigster Verbündeter der USA in Syrien: Kämpfer der kurdischen YPG Bild: EPA

In Ankara stimmten die Parlamentarier für eine Fortsetzung der Militäreinsätze gegen die PKK und die YPG. Der Einsatz im Irak wurde in der Vergangenheit mit Verweis auf das Völkerreicht kritisiert.

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          Das türkische Parlament hat den Einsatz des Militärs in Syrien und im Irak erneut verlängert. Die Parlamentarier in Ankara stimmten für eine Fortsetzung um zwei Jahre bis Oktober 2023 aus, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Dienstagabend berichtete.

          Im Nordirak greift die türkische Armee mit Luft- und Bodenoffensiven immer wieder Ziele der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK an, die in den Kandil-Bergen ihr Hauptquartier hat. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages hatte in der Vergangenheit Zweifel darüber angemeldet, ob der Einsatz mit dem Völkerrecht vereinbar ist.

          In Nordsyrien sind türkische Truppen seit 2016 bereits mehrmals einmarschiert und halten Gebiete in der Grenzregion besetzt. Ankara bekämpft dort die YPG – die Regierung betrachtet die Kurdenmiliz als syrischen Ableger der PKK. Die YPG ist in Syrien allerdings zugleich wichtigster Verbündeter der USA im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

          Die Abstimmungsvorlage stammte von der regierenden AK-Partei von Präsident Recep Tayyip Erdogan. Diese hat im Parlament gemeinsam mit dem Regierungspartner, der ultranationalistischen Partei MHP, eine Mehrheit. Abgeordnete beider Parteien sowie die Abgeordneten der oppositionellen nationalistischen Iyi-Partei stimmten für den Einsatz, wie Anadolu berichtete. Die Abgeordneten der kemalistischen CHP und der prokurdischen HDP hätten dagegen gestimmt. Zuvor war kritisiert worden, dass die Einsätze um zwei, statt – wie bisher üblich – um ein Jahr verlängert werden sollten.

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