Republikaner in Amerika :
Will Mike Pence Präsident werden?

Von Frauke Steffens, New York
Lesezeit: 4 Min.
Mike Pence im Juli in Washington
Donald Trumps ehemaliger Vizepräsident tourt durch das Land und macht Wahlkampf für republikanische Kongresskandidaten – und wohl auch für sich selbst. Er könnte bei den Vorwahlen 2024 antreten.

Auch er hat jetzt einen Podcast: Mike Pence nennt seine Audio-Show „Amerikanische Freiheit“ - und dieser Tage bemüht er sich nicht mehr, seine Ambitionen auf die Präsidentschaftskandidatur herunterzuspielen. Pence hat ein neues Büro in Washington, für das er zuletzt etliche Mitarbeiter anstellte. Seine Kampagnenorganisation heißt „Advancing American Freedom“, also etwa: Die Freiheit in Amerika voranbringen. Damit will der ehemalige Vizepräsident von Donald Trump zunächst einmal den Kongresswahlkampf im kommenden Jahr unterstützen. Vertraute von Pence sagten dem Fernsehsender CNN, dass dieser sein Team im Sommer auf zwanzig Personen verdoppelt habe. Quellen aus seinem Umfeld beteuerten auch, dass Pence seine mögliche Kandidatur bei den Vorwahlen 2024 nicht davon abhängig mache, ob Trump noch einmal antrete oder nicht. Andere Republikaner sind da wesentlich zurückhaltender. Nikki Haley etwa, Trumps ehemalige UN-Botschafterin, hatte im Frühjahr gesagt, dass sie sich nicht zur Wahl stellen werde, falls Trump antrete.

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