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Tausende Opfer : Berüchtigter Folterer der argentinischen Militärdiktatur gestorben

  • Aktualisiert am

Miguel Etchecolatz während eines Prozesses 2016 in La Plata Bild: AFP

Miguel Etchecolatz war während der argentinischen Militärdiktatur Vize-Polizeichef in Buenos Aires. Jetzt ist der Mörder und Folterer Tausender Opfer gestorben. Reue zeigte er bis zuletzt nicht.

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          Einer der berüchtigsten Folterer der früheren argentinischen Militärdiktatur ist im Alter von 93 Jahren in der Haft gestorben. Der einstige Vize-Polizeichef der Provinz Buenos Aires, Miguel Etchecolatz, starb am Samstag im Krankenhaus an Herzversagen, wie Menschenrechtsorganisationen mitteilten. Etchecolatz war laut Medienberichten einige Tage zuvor in die Klinik verlegt worden. Er war in einer Serie von Prozessen zu neun Mal lebenslänglicher Haft verurteilt worden, zuletzt erst im vergangenen Mai.

          Während der argentinischen Militärdiktatur von 1976 bis 1983 hatte Etchecolatz 21 Geheimgefängnisse geleitet, in denen tausende Menschen gefoltert und getötet wurden. Eines der von ihm befehligten Kommandos war für die Entführung einer Gruppe von Schülern im Alter zwischen 14 und 17 Jahren im September 1976 verantwortlich. Nur vier der Schüler überlebten.

          „Wegen meines Postens oblag es mir zu töten, und ich würde es wieder tun“, sagte Etchecolatz in einem seiner zahlreichen Prozesse aus.

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